Gefahrenkarten

WildPoints enthält 18 Gefahrenkarten (Overlays), die für Outdoor-Entscheidungen konzipiert sind. Sie liegen über derselben Karte, die du für POIs, GPX-Tracks, Favoriten und geteilte Orte verwendest, sodass Radfahrer, Wanderer, Backpacker, Angler, Kletterer, Camper oder Van-Reisende den Risikokontext dort sehen können, wo sich die Route tatsächlich befindet.

Gefahrenkarten ersetzen keine offiziellen Warnungen, lokale Behörden, Rettungsdienste, Lawinenlageberichte, Parkhinweise oder das persönliche Urteilsvermögen. Sie dienen als Kartenkontext: nützlich, um Bedingungen zu erkennen, die deine Route, den Zeitplan, die Wahl der Unterkunft oder die Entscheidung zur Umkehr ändern könnten.

WildPoints Kartenansicht mit Outdoor-Terrain, POIs und Routenkontext zur Überprüfung von Gefahren auf einem Trip.

Lies den Gefahrenkontext auf derselben Outdoor-Karte, die für POIs, GPX-Tracks und Routenentscheidungen verwendet wird.

WildPoints Optionen und Filter für Offline-Karten, GPX-Import, Einstellungen und Outdoor-POI-Filter.

Nutze Filter und Kartenoptionen zusammen mit Notfall-POIs, Offline-Regionen und Trip-Planungs-Tools.

Was die Gefahrenkarten abdecken

Overlay Bei welcher Entscheidung es hilft
Waldbrände (thermische Anomalien) Ob Feuer oder Hotspots eine Route, ein Camp, eine Forststraße oder die Reise beeinflussen.
Luftqualität (AQI) Ob Rauch oder Verschmutzung das Radfahren, Wandern oder Campen erschweren können.
Pollen Ob hoher Pollenflug allergieempfindliche Nutzer beeinträchtigen könnte.
Sturmradar Ob Regen oder Gewitterzellen auf deine Route, deinen Campingplatz oder deinen Felsen zuziehen.
Hitze (Oberflächentemperatur) Ob ausgesetzte Routen, lange Anstiege oder die Reise in der Mittagshitze angepasst werden müssen.
UV-Index Ob Sonneneinstrahlung ein echtes Risiko für Hochrouten, offenes Wasser, Schnee oder lange Schotter-Tage darstellt.
Sturzflutrisiko Ob Rinnen, niedrige Übergänge, Schluchten oder ufernahe Routen besondere Vorsicht erfordern.
Blitz-Nowcast Ob exponierte Grate, offenes Wasser, hohe Pässe oder Kletterzustiege unsicher werden.
Lawinengefahr Ob winterliches Gebirgsgelände offizielle Lawinenlageberichte erfordert, bevor man weitergeht.
Erdrutschrisiko Ob steiles, nasses oder instabiles Gelände Wanderwege, Straßen oder Umleitungen beeinträchtigen kann.
Flusspegel Ob Übergänge, Uferwege, Angelzugänge oder tiefliegende Straßen durch Hochwasser beeinträchtigt werden können.
Schnee- und Eisrisiko Ob Routen, Pässe, schattige Wege oder Straßenabschnitte rutschig oder blockiert sein könnten.
Windböen Ob exponierte Grate, Fahrradhandling, Zelte, Angelplätze oder Hochstraßen schwierig werden können.
Dürre- und Feuerverbotszonen Ob Brandgefahr oder Einschränkungen für Camps, Kocher, Grillplätze oder Waldreisen von Bedeutung sind.
Wasserqualitätshinweise Ob Schwimmen, Angelzugänge oder Aufenthalte am Wasser durch Hinweise beeinträchtigt werden können.
Zecken- und Mückenrisiko Ob Vektor-Risikokontext die Kleidung, die Wahl des Camps und die Kontrollen nach dem Trip beeinflussen sollte.
Vulkanasche und Staub Ob Asche oder Staub in der Luft die Sicht, das Atmen, die Reisezeit oder die Routenwahl beeinträchtigen können.
Weg- und Parksperrungen Reserviert für lokale Sperrungshinweise, wo verlässliche behördliche Daten verfügbar sind.

Woher die Signale kommen

WildPoints kombiniert Tile-Overlays und datengesteuerte Gefahrensignale aus öffentlichen Quellen wie Open-Meteo, MeteoAlarm, NASA Earthdata / EONET, RainViewer, der UK Environment Agency und anderen öffentlichen Feeds (wo verfügbar). Die Abdeckung ist nicht für jede Schicht gleich: Einige sind europaweit, einige sind in Mitteleuropa am stärksten, einige sind länderspezifisch und einige hängen von der Verfügbarkeit der Quelle ab.

Die App hält den Workflow einfach: Aktiviere die für den Trip wichtigen Schichten, lies sie zusammen mit der Offline-Karte und kombiniere sie dann mit POIs wie Wasser, Unterkünften, medizinischer Hilfe, Kraftstoff, Toiletten, Campingplätzen, Hütten und Reparaturpunkten.

Outdoor-Beispiele

  • Mountainbiker und Gravel-Fahrer: Prüfe Sturmradar, Blitze, Windböen, Hitze, Wasserstopps und Reparaturoptionen, bevor du eine ausgesetzte Runde fährst.
  • Wanderer und Backpacker: Kombiniere GPX-Tracks mit Lawinen-, Schnee-, Blitz-, Hochwasser-, Fluss- und Unterkunftskontext.
  • Camper und Bushcrafter: Prüfe Dürre, Feuerverbote, Wind, Waldbrände, Wasser und Unterkunftskontext, bevor du einen Platz wählst.
  • Angler: Nutze Flusspegel, Sturmradar, Wasserqualität, Blitze und geteilte Koordinaten, bevor du zu einem Ufer oder See fährst.
  • Kletterer: Prüfe Sturm, Blitze, Wind, Hitze, UV, Zustiegs-GPX und nahegelegene medizinische POIs, bevor du zum Felsen gehst.
  • Van-Reisende und Overlander: Beobachte Waldbrände, Luftqualität, Stürme, Überschwemmungen, Kraftstoff und Wasser, während du zwischen abgelegenen Stopps unterwegs bist.

Sicherheitshinweis

Gefahrenschichten dienen der Entscheidungsunterstützung. Bei anspruchsvollem Gelände oder sich schnell ändernden Situationen solltest du immer die offiziellen lokalen Quellen und Notfallrichtlinien prüfen. Wenn eine Schicht auf ein ernstes Risiko hindeutet, solltest du dies als Grund betrachten, langsamer zu machen, die Situation zu überprüfen, die Route zu ändern, Schutz zu suchen oder umzukehren.